Mehr Sicherheit
durch Digitalisierung
in unseren Häfen
Mit der German Ports Secure Release Order werden die Abholprozesse
der deutschen Seehäfen digitalisiert, standardisiert und abgesichert.
German Ports Secure Release Order
German Ports: Unsere Vision
German Ports gestaltet eine sichere, transparente und digitale Zukunft der Containerabwicklung in deutschen Seehäfen. Mit einem standardisierten digitalen Freigabeprozess schaffen wir Transparenz, erhöhen die Sicherheit und schaffen eine verlässliche Grundlage für zukunftsfähige Hafenlogistik.

Live Infos

Bitte beachten Sie, dass die „Downgrade to PIN“-Funktion standortabhängig zu den folgenden Terminen deaktiviert wird. Ab dem jeweiligen Abschalttermin ist eine Abholung ausschließlich auf Basis eines gültigen Abholrechts möglich.,
Hamburg
09.02.2026 (EG CTH; HHLA CTT & HHLA CTB)
Bremerhaven
16.02.2026 (EGB (EG CTB + MSC-Gate), NTB)
Wilhelmshaven
Termin folgt
Go Live Planung Terminals
04.11.2025 HHLA CTT
24.11.2025 EG CTH
25.11.2025 NTB
08.12.2025 EG CTB
14.01.2026 HHLA CTB
02.02.2026 EG CTW
03/2026 HHLA CTA

Status Updates
Live-System
Wartungsfenster:
täglich: 07:30 – 08:00 Uhr
Kundentestsystem
Wartungsfenster:
täglich: 07:30-8:00 Uhr, 12-12:30 Uhr, 16-16:30 Uhr
Rollen und Beteiligte
Vorteile der Secure Release Order
DAKOSY & dbh schaffen mit der Secure Release Order (SRO) einen sicheren, standardisierten Abholprozess gemäß den Anforderungen des Hafensicherheitsgesetzes.

FAQs German Ports
Über German Ports
German Ports verfolgt das Ziel, den Abholprozess für Importcontainer in den deutschen Seehäfen Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven sicherer zu gestalten. Durch einen standardisierten, digitalen Abholprozess soll die aktuelle Freistell-PIN abgelöst und durch ein pinfreies, digitales Recht zur Abholung ersetzt werden. Ein einheitlicher Prozess, der nicht nur an allen Standorten, sondern auch von allen Wirtschaftsbeteiligten in der Supply Chain genutzt wird, soll zudem die Attraktivität der deutschen Seehäfen im internationalen Wettbewerb stärken.
Die Inbetriebnahme beginnt ab 01. Oktober 2025 und erfolgt in Stufen.
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Registrierung, Organisation und Vorbereitung
Um das neue digitale Freistellungsverfahren nutzen zu können, können sich Unternehmen zunächst unter Anmeldung zur Teilnahme an German Ports – German Ports registrieren. Im Anschluss erhalten sie die Vertragsunterlagen. Sobald diese unterschrieben bei DAKOSY oder dbh logistics IT eintreffen, kann die technische Anbindung sowie die Freischaltung auf den Web-Plattformen (German Ports, IMP, BIT) erfolgen.
Zunächst müssen Sie Ihr Unternehmen in German Ports via Anmeldung – German Ports – Grenzenloser Hafenfluss registrieren. Anschließend können die von Ihnen bestimmten Administratoren verschiedene Niederlassungen sowie User-Accounts auf der Plattform einrichten. Weiterführende Informationen finden Sie im zugehörigen User-Guide.
Pro Mandant können 2 Admin-User eingerichtet werden.
Das Ändern von Admin-Usern ist nur über den Support möglich. Bitte legen Sie den User, den Sie als Admin einsetzen wollen, selbstständig an. Danach teilen Sie bitte dem Support mit, welchen User Sie als Admin einsetzen wollen. Wenn Sie aktuell schon zwei Admin User haben, teilen Sie uns bitte zudem mit, welchem User die Admin-Rechte entzogen werden sollen.
Uns erreichen momentan sehr viele Anmeldungen, die wir nacheinander und schnellstmöglich bearbeiten. Wir bitten daher um etwas Geduld. Sie erhalten in den kommenden Tagen Ihre Vertragsunterlagen und nach Vertragsunterschrift die entsprechenden Zugangsdaten zu German Ports.
Ob der Consignee bei German Ports als Rechteinhaber registriert sein muss, hängt davon ab, wie die Zusammenarbeit zwischen Consignee und Spediteur vertraglich geregelt ist – insbesondere, wer laut Abtretungsvereinbarung das Freistellungsrecht übernehmen soll.
In der Praxis gibt es in der Regel zwei Möglichkeiten:
- Der Consignee verwaltet die Freistellung selbst. In diesem Fall erhält der Consignee das Abholrecht direkt über German Ports und beauftragt den Spediteur lediglich mit der Abholung. Folge: Der Consignee muss registriert sein und kann das Abholrecht anschließend an den Spediteur weitergeben.
- Der Spediteur übernimmt die Freistellung im eigenen Namen. Hier wird das Freistellungsrecht durch eine Abtretungsvereinbarung vom Consignee auf den Spediteur übertragen, sodass dieser die Freistellung eigenständig verwaltet. Folge: In diesem Fall muss der Spediteur registriert sein.
Zusammenfassend: Wer sich registrieren muss, ergibt sich nicht aus den Systemvorgaben von German Ports, sondern richtet sich nach der vertraglichen Rollenverteilung zwischen Consignee und Spediteur. Entscheidend ist, wer das Abholrecht letztlich erhalten und verwalten soll.
German Ports selbst verwaltet keine Abtretungsvereinbarungen und ist auch nicht in vertragliche Konstellationen eingebunden. Die Plattform dient ausschließlich dazu, Abholrechte bereitzustellen und deren Weitergabe zu ermöglichen.
Wir empfehlen Speditionen und Transportunternehmen, ausreichend Zeit einzuplanen, um die IT-seitige Einrichtung zu realisieren und die neuen Abläufe im Rahmen der Testphase auszuprobieren. Die Voraussetzung für einen erfolgreichen Einführungsprozess ist, dass die Unternehmen zuvor ihre internen Prozesse mit dem neuen Freistellungsprozess in Einklang gebracht haben. Außerdem ist ein zentraler Ansprechpartner festzulegen, der den Informationsaustausch mit German Ports koordiniert. Speditionen mit eigenem TMS können ihre Schnittstellen (API / EDI) an German Ports anbinden. Hier ist es wichtig, im Vorfeld zu prüfen, welche Anpassungen im TMS erforderlich sind und diese entsprechend vorzubereiten.
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Technik, Nutzung und Kosten
Sie können German Ports sowohl über eine Schnittstelle als auch über die Webanwendung nutzen. Geben Sie bitte bei der Registrierung an, welche Form der Anbindung Sie wünschen.
Legacy Codes sind Ihre Benutzer-Codes bei den jeweiligen Inhouse-Systemen der dbh und/oder DAKOSY für die Anwendungen CODIS oder TR02. Sie werden verwendet, wenn Sie über die Inhouse-Systeme die Rechteprüfung gegen German Ports durchführen. WICHTIG: Sind Sie weder in der TR02 noch in CODIS registriert und somit kein Nutzer dieser Systeme, so haben Sie keine Legacy Codes! Entsprechend ignorieren Sie diese Eintragung. Wie die Eintragung funktioniert wird in unseren Tutorials erklärt.
Partner Codes sind die Identifikationsnummern, unter welchen Sie als Kunde der Reeder bei diesem gelistet sind. Gehen Sie hierfür in den Austausch mit Ihren Reedern! Wenn ein Reeder über die Partner Codes die Abholrechte vergibt, so müssen Sie Ihren Partner Code beim Reeder erfragen und entsprechend an Ihre German Ports ID knüpfen. Wie die Eintragung funktioniert wird in unseren Tutorials erklärt.
Ob Sie Partner Codes in German Ports einpflegen müssen, richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Reeders. Wenn Ihr Reeder in German Ports mit Partner Codes arbeitet, müssen diese in German Ports hinterlegt werden. Verzichtet Ihr Reeder auf Partner Codes und nutzt stattdessen die German Ports IDs, müssen Sie auch keine Partner Codes eintragen. Bitte beachten Sie stets die Kommunikation und Vorgaben Ihres jeweiligen Reeders.
Für die Nutzung von German Ports fällt eine monatliche Grundpauschale von € 60,00 je Vertragspartner an (DAKOSY für Hamburg, dbh für Bremerhaven und Wilhelmshaven). Zudem werden fallbezogen die folgenden Kosten berechnet:
- Erstellung eines Abholrechts: € 0,80 pro Erstellung
- Aktivierung eines Abholrechts: € 0,80 pro Aktivierung
- Weiterleiten eines Abholrechts: € 0,40 pro Weiterleitung
- Abfragen eines Abholrechts: € 0,39 pro freigestellten Container
Weiterführende Informationen finden Sie hier: Preise – German Ports
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Sicherheit, Betrieb und Support
Das System ist über mehrere Ebenen abgesichert – u.a. durch bewährte Cloud- und Azure-Mechanismen wie Redundanz, regelmäßige Backups mit Wiederherstellungsmöglichkeiten sowie kontinuierliches Monitoring und schnelle Reaktion im Störungsfall.
Bei einem Systemausfall (German Ports/TR02/IDP-Systemen) muss keine Dokumentation der Auslieferungen nachgetragen werden.
Die Zeit der Systemausfälle wird in German Ports für die Nutzer der Behörden ausgewiesen.
Weiterführende Informationen aus unseren Webinaren erhalten Sie hier. Nutzerspezifische Informationen, Dokus & Guides können Sie ebenfalls auf der German Ports Webseite unter dem Menüpunkt Rollen einsehen. Zudem werden wir in den kommenden Wochen Video Tutorials bereitstellen, in der die Nutzung der Anwendung erklärt werden.
Für weitere Fragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular für den betreffenden Hafen oder rufen Sie uns an unter den folgenden Nummern +49 421 30902810 für Bremerhaven & Wilhelmshaven bzw. +49 40 37860970 für Hamburg.
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Neuigkeiten und Events
Seehäfen: Digitales Freistellungsverfahren für Importcontainer startet stufenweise
06. Oktober 2025 | In den Seehäfen Bremerhaven, Wilhelmshaven und Hamburg wurde mit der „Secure Release Order“ (SRO) das neue digitale Freistellungsverfahren für Importcontainer zum 1. Oktober erfolgreich eingeführt, wie eine Pressemitteilung berichtet. Mit dem Start markiere das Projekt, insbesondere für die Sicherheit der Beschäftigten in den Seehäfen und im [...]
Secure Release Order erfolgreich gestartet
Stufenweiser Rollout von German Ports läuft an 06. Oktober 2025 | Die deutsche Hafenwirtschaft ist am 1. Oktober 2025 in einen bedeutenden Digitalisierungsschritt gestartet: In den Seehäfen Bremerhaven, Wilhelmshaven und Hamburg wurde mit der Secure Release Order (SRO) das neue digitale Freistellungsverfahren für Importcontainer erfolgreich eingeführt. Mit dem Start [...]
Importabfertigung: Digitales Freistellungsverfahren an deutschen Seehäfen
01. Oktober 2025 | Mit dem 1. Oktober 2025 wird in den deutschen Seehäfen Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven ein neues Verfahren zur digitalen Freistellung von Importcontainern eingeführt: Secure Release Order (SRO). Es ersetzt perspektivisch das bisherige PIN-basierte Verfahren. Reedereien können ab diesem Zeitpunkt ihre Container PIN-frei freistellen und das [...]
German Ports startet mit einem Drei-Stufenplan in das digitale Freistellungsverfahren
15. September 2025 | +++ Schrittweise Inbetriebnahme garantiert resiliente Umstellung + Reedereien können als erste Branche teilnehmen, anschließendes Onboarding der Spediteure, Importeure und Transporteure + Verpflichtende Nutzung für alle Beteiligten ab 3. November +++ Mit Stichtag 1. Oktober geht das digitale Freistellungsverfahren für Containerimporte über die IT-Plattform German Ports [...]
Start der „Secure Release Order“
30. August 2025 | Ab dem 01. Oktober 2025 wird für alle Containerimporte über die deutschen Seehäfen Bremen, Bremerhaven und Hamburg ein einheitlicher digitaler Freistellungsprozess unter dem Namen „Secure Release Order“ verbindlich eingeführt. Das Gemeinschaftsprojekt der dbh Logistics IT AG und der DAKOSY Datenkommunikationssystem AG steht für eine sichere, [...]
Neue IT soll norddeutsche Häfen gegen Container-Diebstahl sichern
30. Juli 2025 | Bremerhaven, Wilhelmshaven und Hamburg rüsten ihre Häfen auf. Ein neues IT-System soll ab Oktober den Container-Diebstahl und Drogenschmuggel erschweren. Wer einen Container vom Hafengelände abtransportieren will, braucht dafür bisher einen vierstelligen Pin-Code. Den bekommen Reeder, Terminal-Mitarbeiter, Spediteure und auch Lastwagen-Fahrer, teilweise auch unverschlüsselt. Ein Verfahren, das [...]

